Aktuelles



M81/M82/NGC3077/NGC2959, Galaxiengruppe, Ursa major
aufgenommen: 30.9..2018 (14. .3. 2021)
R: 50 x 30s
G. 50 x 30s
B: 50 x 30s
L: 100 x 60s
Canon 300 mm Objektiv
Fitswork, Photoshop

M81/M82 Galaxienpaar, Ursa major
aufgenommen: 27.2.2019 (14. .3. 2021)
RGB: 45x120s
200 mm f/5 Newton, ASI 1600 MCC
Fitswork, Photoshop

NGC 7331 und Stefans Quintett,  Pegasus

aufgenommen: 5. 9. 2018 (13. .3. 2021)
R: 50 x 60s
G. 50 x 60s
B: 50 x 60s
L: 50 x 120s
200 mm f/5 Newton, ASI 1600 MMC
Fitswork, Photoshop


NGC 884 + NGC 869, H und Chi Doppelhaufen, Perseus
aufgenommen: 18. 9. 2018 (13. .3. 2021)
R: 20 x 30s
G. 20 x 20s
B: 20 x 20s
L: 20 x 60s
200 mm f/5 Newton, ASI 1600 MMC
Fitswork, Photoshop



M 11, Wildenten-Haufen, Scutum
aufgenommen: 30. 8. 2019  (13. 3. 2021)
RGB: 100 x 60s
200 mm f/5 Newton, ASI 1600 MCC
Fitswork, Photoshop




Aufnahmen der Große Konjunktion Jupiter-Saturm am 17.-22. 12. 2020

Trotz der sehr wechselhaften Wetterlage in den Tagen um die Konjunktion gelangen am 17., 18. und 19. sowie am 22. doch ein paar Aufnahmen. Am 17. mit einer Canon EOS 6d und Teleobjektiv sowie mit dem 20 cm Reflektor bei 1000 mmm Brennweite an allen 4 Tagen. Leider war zum Zeitpunkt der größten Annäherung am 21.12. der Himmel vollkommen bedeckt und es regnete den ganzen Tag.


Jupiter (ganz rechts) und Saturn (oberhalb Jupiter) mit der Mondsichel am 17. 12.. 2020, Teleobjektiv 105 mm


Jupiter (rechts) mit 4 Monden und Saturn am 17. 12.. 2020, Teleobjektiv 300 mm


Stellung der beiden Planeten, von oben nach unten:  17.12 / 18.12,/ 19.12. und 22.12. Die Qualtität der jeweiligen Aufnahmen ist unterschiedlich, da zu den Aufnahmezeiten geringe Transparenz und +/- schlechtes Seeing (besonders am 18.) herrschte. Die Aufnahme am 19. erfolgte durch Baumkronen hindurch, die am 22. durch eine kleine Wolkenlücke. Aufnahmezeit war zwischen 15 und 17 Uhr am Taghimmel, was zu einem deutlich verringerten Kontrast führte.


Auf diesem Bild wurden die Positionen von Saturn in die Aufnahme vom 17.12. als Collage montiert.


Größenvergleich der Planeten mit Mond am 17.12.2020 


Marsopposition 2020: Lohnenswerter Blick auf unseren Nachbarn

Am 14. Oktober 2020 befand sich Mars in 62 Mio Kilometern Entferung zur Erde. Zwar betrug die Distanz zur Opposition 2018 nur 58 Mio Kilometer, aber in diesem Jahr stand Mars für mitteleuropäische Beobachter deutlich höher am Himmel und erreichte bei 5°23' Deklination eine Horizonthöhe von 44°. Die Beeinträchtigung des Anblicks durch Störungen in der Erdatmosphäre war 2020 wesentlich geringer, denn der Unterschied in Deklination beträgt zu 2018 (Deklination: -25°28') rund 31°.  Er erreichte eine Helligkeit von -2,6 Mag. Leider herrschten um die Oppositionszeit schlechte atmosphärische Bedingungen, nur selten war die Luft ruhig.

Die nächsten Marsoppositionen (2022 und folgende) werden weniger günstig ausfallen, da Mars sich wieder von der Erde entfernt und im Fernrohr immer kleiner erscheint.


Mars, 7.6.2020, 6:46 UTC, IR685RGB, C14 mit ASI1600MMC



Mars, 21.6.2020, 6:05 UTC, IR685RGB, C14 mit ASI1600MMC

Mars, 23.6.2020, 5:48 UTC, IR685RGB, C14 mit ASI1600MMC



Mars, 21. 9. 2020, 00.48UT, IR685RGB, C14 mit ASI1600MMC



Mars, 21. 9. 2020, 23.06UTC, IR685RGB, C14 mit ASI1600MMC

Mars, 1. 10. 2020, 01.38UTC, IR685, C14 mit ASI1600MMC

Mars, 21. 9. 2020, 01.06 UTC, L, C14 mit ASI1600MMC, Marsmonde Phobos und Deimos, Montage mit Mars, der mit geringerer Belichtungszeit aufgenommen wurde.

Komet C/2020 F3 NEOWISE im Juli 2020 mit bloßem Auge sichtbar

Schon etliche Jahre ist es her, dass man über Nordhessen eine Kometen freisichtig beobachten konnte. Gegenwärtig wird ein solches Schauspiel wieder am Himmel geboten: Der im März entdeckte Komet hat sich prächtig entwickelt und zieht tief am Nord-Himmel seine Bahn. Er bewegt sich Richtung Westen und wird zur Monatsmitte hin weiter an Höhe gewinnen. Freie Sicht auf einen Nord-West- bis Nord-Ost-Himmel vorausgesetzt, kann der Komet ab ca. 22.30 Uhr sehr tief über dem Horizont gesichtet werden. Ein Fernglas ist sehr hilfreich.


C/2020 F3 am 7. Juli 2020, 3 Uhr morgens. Aufgenommen von Ralf Gerstheimer mit 300mm Teleobjektiv und Canon 6D, Standort: Hoher Dörnberg.


Neowise über dem kleinen Dörnberg, 11. 7. 2020, EOS 6D bei 105 mm Brennweite


Neowise über Zierenberg, 12. 7. 2020, EOS 6D bei 105 mm Brennweite


C/2020 F3 am 12. Juli 2020, 1 Uhr morgens. Aufgenommen von Ralf Gerstheimer mit 82 mm Brennweite und Canon 6D, Standort: Rothwesten Richtung Simmershausen, oberhalb Hölle


C/2020 F3 am 12. Juli 2020, 1 Uhr morgens. Aufgenommen von Ralf Gerstheimer mit 32 mm  Brennweite und Canon 6D, Standort: Rothwesten Richtung Simmershausen, oberhalb Hölle

 


Neowise, 13.7.2020, 200/700 Newton, ASI1600MCC


Neowise, 14. 7. 2020, EOS 6D bei 300 mm Brennweite


Neowise über dem kleinen Dörnberg, 22. 7. 2020, EOS 6D bei 105 mm Brennweite 


Supernova SN2020jfo in der Galaxie M61, 28.5.2020


Supernova SN2020ftl in der Galaxie NGC 4277, 24.5.2020


Pferdekopfnebel IC 434, 14.2.2018, Ha: 15x180s, O3: 19x180s, S2: 13x180s, ASI1600 MMC, 20/900 Newton-Reflektor


Großer Orionnebel, M42,
24.2.2018, Ha: 15x180s, O3: 19x180s, S2: 13x180s, ASI1600 MMC, 20/900 Newton-Reflektor


Totale Mondfinsternis am 21.1.2018, Meade Starfire APO 127/900 mm, Canon EOS 6D


Totale Mondfinsternis am 21.1.2018, Meade Starfire APO 127/900 mm, Canon EOS 6D, Collage zeigt die Größe des Erdschattens